„Die Leute denken, auf Fuerteventura ginge es nur um Strände“, sagt unser ortskundiger Tourguide Carmen, während sich der Kleinbus durch die Hügel im Norden der Insel schlängelt, „aber die Insel hat so viel mehr zu bieten als nur die Küste – wartet nur ab, bis ihr diese Landschaften seht.“ Wenn ihr die belebtesten Orte hinter euch lasst, werdet ihr eine ganz andere Seite der Insel entdecken, auf der sich Vulkanlandschaften, ländliche Traditionen und das Leben an der Küste vereinen. Unterwegs gibt es zahlreiche Gelegenheiten, anzuhalten und die Landschaft auf euch wirken zu lassen.
Ihr erster Halt ist der Aussichtspunkt Vallebrón. Ein kurzer Aufstieg belohnt Sie mit weiten Ausblicken über rostfarbene Vulkankämme, wobei sich die markante Silhouette des Tinday am Horizont abzeichnet. Begeben Sie sich anschließend im Ecomuseum La Alcogida in Tefía auf eine Zeitreise in die Vergangenheit, wo sorgfältig erhaltene Bauernhäuser und traditionelle Gebäude einen Einblick in den Alltag bieten, bevor der Tourismus die Insel veränderte.
Der Nachmittag endet in Los Molinos, einem Fischerdorf, in dem dramatische Klippen auf den Atlantik treffen und das Leben noch immer im Rhythmus der Gezeiten verläuft. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um durch die Gegend zu schlendern, die Aussicht zu bewundern und das gemächlichere Tempo zu genießen, bevor Sie sich auf den Rückweg machen – mit einem tieferen Verständnis für die Landschaften, die Geschichte und den lokalen Charakter, die Fuerteventura jenseits ihrer Strände prägen.